Smart Building

Mehr Lebensqualität durch Sensortechnik

Gebäude und Bauwerke sollen sicher sein, energieeffizient und komfortabel. Mithilfe moderner Automationstechnologien lassen sich diese Ansprüche erfüllen. Allerdings erfordert der Einsatz entsprechender Lösungen eine eigene Infrastruktur die bereits bei Planungsbeginn berücksichtigt werden muss. Mit ihrer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im Geschäftsfeld "Smart Building" vermittelt die Allianz Bau zwischen Architekten und Gebäudetechnikern.

Mikroprozessoren im Vormarsch
Im Bereich der Gebäudeautomation verdrängen Mikroprozessoren zunehmend die klassische analoge Regel- und Steuerungstechnik. An deren Stelle treten integrale Steuerungs- und Überwachungssysteme mit deutlich größerem Funktionsumfang. Obwohl die Vorteile klar überwiegen, ist der Einsatz von Automationstechnologien noch nicht überall möglich, da höhere Investitionskosten und vergleichsweise große Planungsanforderungen vielfach noch Hürden für die Bauherren darstellen. Eine vorausschauende Planung in Kooperation mit allen Baubeteiligten kann eine teure und aufwendige Nachrüstung verhindern. Bei energetischen Sanierungen können die notwendigen Strom- und Netzwerkanschlüsse jedoch mit nur geringem Mehraufwand realisiert werden.

Senkung des Energieverbrauchs
Ziel der Gebäudeautomation ist es, die bauphysikalischen Eigenschaften eines Gebäudes durch ganzheitliche Regelungskonzepte und den Einsatz geeigneter Technologien zu verbessern. Mithilfe der intelligenten Steuerung und Überwachung der Versorgungstechnik sollen Energie und Kosten eingespart werden. Automatisierte Lösungen, die Heizung, Klimaanlage und Beleuchtung bedarfsgerecht regulieren, sind bereits weit verbreitet. Besonders energieeffizient sind intelligente Belüftungs- und Verschattungslösungen. Kombiniert mit Systemen zur Fensterüberwachung können dabei bis zu zehn Prozent der Heiz- und Kühlenergie eingespart werden.

Neue Anwendungsbereiche
Miniaturisierte Sensortechnik eröffnet der Gebäudeautomation immer neue Anwendungsbereiche, wie z. B. für das Bauwerksmonitoring. Neuentwicklungen gibt es auch im Marktsegment der Assistenzsysteme, die alten oder pflegebedürftigen Menschen länger ein eigenständiges, sicheres und komfortables Leben ermöglichen. Kluge Lösungen für die Bereiche Entertainment, Sicherheit und Komfort haben gleichfalls großes Marktpotenzial. Auch die Verbindung innovativer Baumaterialien mit mikroelektronischen Komponenten kann neue Möglichkeiten in der Baubranche erschließen.

Projekte aus dem Forschungsbereich

 

Smart Building

NSF CRISP

Fokus des Projekts ist der Wandel von Stromverteilern von relativ passiven Kanälen zur Belieferung von Kunden hin zu dezentraler Stromversorgung, oder Einheiten, die aktiv die lokale Erzeugung, Speicherung und den Verbrauch von Strom verwalten.

 

Smart Building

Seoul Energy Dream Center

Ein Nullenergiegebäude für die Stadt Seoul

 

Smart Building

Software hilft Renovierungsbedarf Aufzudecken

Software hilft Renovierungsbedarf aufzudecken

 

Smart Building

Funksensor mit detektivischen Fähigkeiten

Hinter dem »Home-Guardian« verbirgt sich ein fingernagelgroßer Funksensorchip, der zwischen den Glasscheiben auf das Aluminiumprofil verbaut wird und den Zustand eines Fensters – ob geschlossen, gekippt oder geöffnet – erkennt.

 

Smart Building

Bauen 4.0

Ein digitaler Zwilling bringt Vorteile für den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes.