Software hilft Renovierungsbedarf aufzudecken

Smart Building

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Fraunhofer CSE's neue softwarebasierte Methode kann die Umsetzung energiesparender Renovierungen in Wohnhäusern möglicherweise um 50 Prozent steigern.

Das Fraunhofer CSE entwickelt eine softwarebasierte Methode, die automatisch und von Ferne Daten von smarten Raumthermostaten und von (in kurzen Intervallen zählenden, smarten) Stromzählern analysiert, um haushaltsspezifische Renovierungsmaßnahmen zu identifizieren, die den Heizenergieverbrauch reduzieren. Die Methode kann so dazu dienen, die Umsetzung energiesparender Renovierungen möglicherweise um 50 Prozent zu steigern. Das U.S. Department of Energy nahm das Projekt »Physics-based Interval Data Models to Automate and Scale Home Energy Performance Evaluations« im Jahr 2016 in die im Rahmen seines Building America Programms finanzierten Projekte auf.

Ein Schwerpunkt des Building America Programms ist die Senkung der Heiz- und Kühlungskosten für Wohngebäude. Typischerweise sind Heizung und Kühlung für 40 Prozent des Energieverbrauchs in Wohngebäuden verantwortlich - dies ist der größte Einzelposten und mehr als die Summe die für Wassererwärmung, Kühlschrank und Beleuchtung zusammen anfällt. 2014 haben US-amerikanische Hauseigentümer ungefähr 70 Milliarden US-Dollar ausgegeben, um ihre Häuser zu heizen und ungefähr 24 Milliarden, um sie zu kühlen. Building America arbeitet mit Partnern aus der Industrie daran, Wohngebäude gesünder und komfortabler zu machen und ihre Energiekosten zu senken.