BIM-VR Building Information Modeling (BIM) mit VR (Virtual Reality)

Prozessoptimierung – Digitale Innovationsschmiede

Entwicklung einer bidirektionalen Schnittstelle zwischen dem BIM (Building Information Modelling) Planungswerkzeug Revit® von Autodesk und immersiven Visualisierungssystemen

© Fraunhofer IAO

Screenshot VRfx mit BIM Gebäudemodell.

Herausforderung

Mit der Methode des Building Information Modelling (BIM) können Gebäude vorab in 3D entworfen und geplant werden. Bislang existiert jedoch keine direkte Schnittstelle, um diese Daten in die Virtuelle Realität zu überführen und dort zu visualisieren. Daher soll eine solche Schnittstelle geschaffen werden, um aktuelle Planungsdaten aus einer etablierten BIM-Software direkt in immersive Visualisierungssysteme zu übertragen. Die Rückführung dort getätigter Änderungen und Ergänzungen soll ebenfalls ermöglicht werden.

Methodik

Das Fraunhofer IAO analysiert, konzipiert und entwickelt ein »b.i.m.m VR-Plug-in« für das BIM-Planungswerkzeug Revit sowie einen »Loader« für die eigene VR-Software VRfx. Des Weiteren erstellen die Experten eine Potenzialanalyse für weitere Ausbaustufen.

Ergebnis

Durch die Verbindung mit der BIM-Planungssoftware werden VR-Systeme zu einem Kommunikationsmittel, mit dem digitale Gebäudemodelle virtuell begangen werden können – ohne vorherigen Datenaufbereitungsaufwand. Das räumliche und maßstäbliche Erleben der Planung unterstützt die Abstimmung zwischen allen Akteuren. Durch die direkte Rückführung von Daten aus der Virtuellen Realität in die BIM-Software können Besprechungsergebnisse direkt in die Planung.

Fördergeber: b.i.m.m – building information model management GmbH
Laufzeit:
Juli 2016 bis Januar 2017

Kundenstimmen
EUR Ing. Baumeister Ing. Anton Gasteiger (b.i.m.m GmbH):
»Die Entwicklung VR-basierter Kommunikationsschnittstellen ist ein Schlüsselkriterium für die Einführung der BIM-Arbeitsweise und damit der Digitalisierung der Wertschöpfungskette im Bau in Europa. Verteiltes Arbeiten »in« einem Projekt und die Einbindung fachfremder Beteiligter werden damit möglich.«